CD-Tips Juni 2016

Punkrock / Hardcore / Deutsch
Score: 8,5/10
disco oslo

rocktip.de Album des Monats Juni 2016
Disco//Oslo - Tyke
Label: Kidnap Music
13.05.2016

Disco//Oslo aus Oldenburg bringen mit “Tyke” nach 2 Jahren ihr zweites Album auf den Markt.
Musikalisch erinnert das an von uns verehrte Labelkollegen wie „Pascow“ (Review auf rocktip.de). Ein Dank an die Rookie Records/Kidnap Music für immer wieder echte Perlen deutschen Punkrocks. Disco//Oslo erfreuen uns mit viel Tempo, guten Texten und tollen Melodien. Das Album glänzt mit durchgängig starken Songs. Unsere Favoriten sind der Opener „Bis zum Hals“ und „400k“. Wir können aber nur empfehlen das ganze Werk zu kaufen. Ein klarer rocktip und mit Abstand unser Album des Monats Juni 2016. Mit Sicherheit auch Live ein Ereignis.
Das Album ist übrigens TYKE gewidmet, einem Zirkuselefanten, dessen Freiheitsdrang zuletzt mit 86 Kugeln gestoppt wurde.

Tracklist (Highlights fett):
1. Bis zum Hals
2. Kunst
3. Teenageangst
4. Manifest
5. Leistung
6. 400k
7. Qué Vida!
8. Kielwasser
9. Überleben
10. Sie vs. Welt
11. Kyoto
12. Trend
13. Kiez

Links:
https://www.facebook.com/DiscoOslo/?fref=ts
http://www.discooslo.com/
www.rookierecords.de

Rock, Pop, Jazz, Liedermacher
Score: 6,5/10Max-Kretzenbacher (240x240)

MAX KRETZENBACHER - Totentanz
Dr. Music Records | Soulfood
24.06.16 

Der Reeperbahn-Poet Max Kretzenbacher steht nun bereits seit über 15 Jahren als Sänger Gitarrist oder Keyboarder mit unterschiedlichen Künstlern im Schnitt 120 x pro Jahr auf der Bühne. Sein längst fälliges Debut-Album unter eigenem Namen erscheint in diesen Tagen bei Dr. Music Records.
Der Mix aus Rock, Pop, Jazz und Liedermacherelementen ist eigentlich nicht wirklich unser Ding. Musikalisch und vor allem bezüglich der Texte ist das aber sehr interessant und einzigartig. Wie der Albumtitel schon andeutet, geht es viel um den Tod aber ohne wirklich traurig zu wirken. Die ersten drei Songs sind unsere Favoriten, danach haben die oft sehr langen Lieder für unseren Geschmack etwas zu wenig Tempo. Kein rocktip aber trotz allem eine Empfehlung. Unbedingt mal reinhören und eigene Meinung bilden. Schon die Instrumentierung des Line-Up´s zeigt die musikalische Vielfalt:
Max Kretzenbacher: Gesang, Gitarren, Klavier / Keyboards, Harp, Bass auf (4 & 7), Akkordeon, Geige
Niki Schliebs: Schlagzeug, Percussion
Gunnar Kockjoy: Trompete
Michael Krysh: Bass
Jakob Deiml: Keyboard auf „Satellitenbilder“
Andreas Böther: Saxophon

 Tracklist (Highlights fett):
1. Mein Mädchen War Mein Dealer
2. Totentanz
3. Vielleicht Ja Doch (Kein Leben Nach Dem Tod)
4. Leb wohl mein Kind
5. Satellitenbilder
6. Krupunder
7. Dracula ist traurig
8. Denk fürchterlich
9. Barbara ist ein Vampir
10. Sonne auf

Links:
www.kretzenbacher.de
www.facebook.com/kretzenbacher
www.dr-music-records.de

Rock
Score: 5/10
Jerry-Joseph

Jerry Joseph - By The Time Your Rocket Gets To Mars
Voodoo Doughnut Recordings / Cosmo Sex School Records
15.04.16

Für Jerry Joseph gehörten als Nachfahre libanesischer, syrischer und irisch katholischer Einwanderer Musik und globale Politik schon früh zusammen. Sein neues Album (das mittlere einer Triologie) hat er zum grossen Teil in Afghanistan, Paris und Irland geschrieben und mit seiner Band in den TRI Studios eingespielt.
Musikalisch sind das zum grossen Teil sehr komplex strukturierte Songs. Nichts was sich sofort in den Gehörgängen festsetzt. Das letzte Stück lässt stellt mit seinen mehr als 16 Minuten so manchen Deep Purple-Klassiker bzgl. der Länge locker in den Schatten.
Ehrlich gesagt nicht unser Ding, aber einfach mal selber reinhören.

Tracklist (Highlights fett):
1 Cosmic
2 Giraffe
3 A Really Heavy Feather
4 Supernatural
5 Mars
6 Light Of Stones
7 Run To Me
8 One World At A Time
9 Brother#1
10 Fog Of War

Links:
www.JerryJoseph.com
https://www.facebook.com/jerryjosephmusic

Rock, Folk, World, & Country
3/10
esquela2

Esquela – Canis Majoris 
Label: Livestock Music
16.02.16

Wir hatten uns nach dem tollen Vorgängeralbum (Review) sehr auf ein weiteres Werk von Esquela gefreut. Nach dem wieder Eric Ambel als Produzent tätig war konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Um so grösser war die Enttäuschung nach dem wir ausser den Stimmen nicht mehr viel wieder erkennen konnten. Wo sind der Schwung und die tollen Song-Ideen geblieben? Mit wenigen Ausnahmen gibt es hier low speed Country Folk ohne Wiedererkennungswert. Sehr schade aber gar nicht (mehr) unser Ding.

Tracklist (Highlights fett):
1. It Didn't Take 
2. Too Big To Fail  
3. Sorry  
4. Pine Tar  
5. Valentine's Day  
6. Need Not Apply  
7. Gold Digger  
8. DKC  
9. Animals  
10. Blue Canoe

https://www.facebook.com/esquelaband/?fref=ts
http://www.esquelatheband.com/