CD-Tips - September 2003

Nur gutes kam uns im September in Haus geflattert. Deshalb gibt es auch keine “CD des Monats”. Alles sehr ausgeglichen.
Tips zu Bezugsquellen geben wir gerne auf Anfrage. Mail genügt.
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The Hangdogs - Wallace ´48 (13 Tracks - 45:24 min) - rocktip
Die Hangdogs kommen aus New York, nicht gerade der Wiege dieser Art von Musik. Das neue Album “Wallace ´48” startet mit dem Titelsong, einem klassischen Country-Stück mit politischer Aussage (no more hunger, fear and A-bombs). Es folgt mit dem Midtempo-Rocker “Waiting for the stars to fall” ein absolutes Highlight dieses insgesamt tollen Albums. Dann lassen es die Jungs mit “Memo from the Head Office “ im Stil der “Georgia Sattellites” so richtig krachen. Weitere Highlights für unseren Geschmack sind “Serious Guy”, “Alcohol of fame” und die Cover-Version von “Midnight train to Georgia”. Freunde von Country, Rock und Americana im Stile der “Bottle Rockets” kann dieses abwechslungsreiche Album uneingeschränkt empfohlen werden. Wir vergeben einen klaren rocktip!
Hört mal auf der Homepage der Band oder bei “Miles of music” in die Songs rein.
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X Rated Cowboys - Saddest Day of the Year (11 Tracks - 42:11 min + Bonus Video-Material) - rocktip
Die “X Rated Cowboys” sind Teil 1 von 4 aus unserer Kategorie “Neues von alten Bekannten”. Zwei Jahre nach dem starken Vorgänger “Honor among Thieves” (Review
) liegt nun das Album “Saddest Day of the Year” vor. Nach der schönen Ballade “Just can´t wait” rocken die Cowboys bei “Whoever you are” zum ersten mal richtig ab. Dieser Song ist der Knaller des sehr abwechslungsreichen und guten Albums. Weitere Highlights sind unserer Meinung nach das ebenfalls rockige “Behind”, der Country-Rocker “High and Lonesome”, “Saddest Day” und das lange “Nowhere is my home” zum Schluss. Als Zugabe gibt es auf der CD das Video zu “Just can´t wait”.
Ein klarer rocktip! Auf der Homepage der Band reinhören und kaufen. 
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de
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Alligator Stew - Welcome to Monticello ... Live !!! (15 Tracks - 70:49 min) - rocktip
Alligator Stew, eine Southern Rock-Band aus Los Angels, war uns vor ca. 1,5 Jahren im Rahmen eines Specials über das inzwischen leider nicht mehr existierende Halycon-Label positiv aufgefallen. Neu auf dem Markt ist nun ein Live-Album incl. vier, davon drei ganz neuer Studiotracks. Live-Alben sind häufig Highlights in diesem Genre (z.B. das grandiose “Double Trouble Live” von “Molly Hatchet”) und auch Alligator Stew legen sich auf der Bühne mächtig ins Zeug. Der Opener “Louisina Man” mit starkem Piana-Solo sorgt gleich für mächtig Stimmung im Publikum. Zwischen die guten eigenen Songs mischt die Band gekonnt Coverversionen von Fogerty (“Green river” im Medley mit “Suzie Q”) und Bob Seger (“Turn the Page”). Dieser Konzertmitschnitt macht Spass und auch die Studio-Tracks sind von hoher Qualität (vor allem “Four Winds”). Ein (nicht mehr ganz) neuer Stern am Himmel des Southernrock. Wir vergeben auch hier einen rocktip!
Auf der Homepage der Band reinhören und kaufen.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de

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The Cool Waters band - One more one (13 Tracks - 53:50 min) - rocktip
Auch die “Cool Waters Band” war bereits mit dem Vorgängeralbum “been her before”(Review
) auf rocktip.de vertreten. “One more one” schliesst nahtlos an den starken Vorgänger an. Kein 08/15-Rock sondern sehr spannende Songstrukturen mit vielen funkigen Bläsern. Der Opener “All just for another night” ist ein erstes Highlight. Weitere Höhepunkte für uns: “do what you need”(funky), “hey allright”, “they can´t take it” und “willow tree”.
Wir vergeben wieder einen rocktip!
Reinhören und kaufen.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de

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Chigger Red - The Hard Road (11 Songs - 37:18 min) - rocktip
Auch “Chigger Red” konnten uns bereits mit dem Vorgänger “Hammered” ( Review
) überzeugen. Der bluesige (Hard)Rock des Trios aus L.A. kann auch bei “The Hard Road” wieder voll überzeugen. Bereits beim Opener “Hanover Hotel” krachen wieder die Gitarren, dass es eine Freude ist. Weitere Highlights sind “Whole Lotta Woman” ,der Boogie “F*cked up in Vegas” (ZZ-Top lassen grüssen), “Death by Alcohol” und “That´s a cray b*tch” (erinnert an beste AC/DC-Zeiten).
Wir vergeben einen rocktip! Reinhören und kaufen.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de

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Diversion - Broadside Up (10 Songs - 28:03 min) - rocktip
Vier Rocker aus dem “unteren Filstal” im Alter zwischen 17 und 25 Jahren legen hier, nach einer EP im Jahre 1999, das erste reguläre Album vor. Der Opener “Away” ist ein absoluter Kracher mit Hitpotential. Dieser Titel verhalf der Band auch schon zu Airplay in diversen Radiosendern und im Fernsehen. Weitere Highlights auf der leider etwas kurz geratenen Scheibe sind unserer Meinung nach “Just like you”, “Stupid lazy mother child” und “We are Division”. An einigen Stellen klingen die Drums etwas blechern und es hat für unseren Geschmack etwas zu viel Keyboard-Sound. Die gitarrenorientierten Passagen sind allerdings wirklich stark. In diesen Zeiten ist der Garagensound im Stile der “White Stripes” zum Glück wieder angesagt. “Diversion” können es unserer Meinung nach deshalb noch weit bringen. Von uns gibt es jedenfalls einen rocktip!
Hört euch auf alle Fälle mal die Samples auf der Homepage an und schaut bei einem der zahlreichen Live-Auftritte vorbei.
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28.09.2003