CD-Tips December 2005/January 2005

Big Engine - Live at Boothill Saloon (CD des Monats Dezember 2005)
Big Engine stehen nun schon zum dritten Mal in Folge in unseren Jahrescharts. Dieses Livealbum zeigt die Band von Ihrer besten Seite. Souverän werden (Hard)Rock-Klassiker wie Thin Lizzys “The Boys are back in town” und “TNT” von AC/DC mit starken eigenen Songs gemischt. Der Molly Hatchet Song “Flirtin with disaster” kann nicht zuletzt dank deren ehemaligem Mitstreiter und jetztigem Big-Engine Bass-Mann Banner Thomas locker mit dem Original mithalten. Insgesamt eine Top-Scheibe ohne jeden Ausfall die bedenkenlos jedem Hard- und Southernrock-Fan zu empfehlen ist. Klare CD des Monats Dezember 2004 bei rocktip.de.
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StackMagic - same (rocktip)
Zu Beginn werden Stackmagic aus Nashville als “four of the friendliest ungry young man” angekündigt. Eins vorneweg - die Scheibe klingt kein bisschen nach Nashville. Stackmagic gehören zum spannensten, was uns in den letzten Monaten in den CD-Payer gekommen ist. Tolle Songs, immer wieder mit überraschenden Wendungen. Das beste Beispiel ist der starke Opener “Keep on runnin” dessen Rythmus immer wieder durch heulende Grunge-Gitarren unterbrochen wird. Ein klarer rocktip und die Nummer 7 in unseren Jahrescharts. Unbedingt mal reinhören, “Sagebrush” ertönt beim Aufruf der Band-Seite.
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Weiter zu beachten:
Cooder Craw - Wake up
Die Band geht immer mehr den Weg vom Country zum Rock und das ist gut so. Einige tolle Songs wie “Clarksdale” und dem Kracher “That girl crystal”. Insgesamt aber noch zu viele pure Country-Songs für einen rocktip.

Great Crusades - Welcome to the Hiawatha Inn
Diese Band gehört bei uns zu den guten alten Bekannten und hat uns auch schon live voll überzeugt. Das neue Album bringt wieder den bewährten und eigenen Sound der Crusades aber diesmal fehlen die auf wenige Ausnahmen, wie den Opener “who makes the voices stop?” die echten Knaller-Songs. 

The Riffbrokers - Fix it if you hate it
Solider Rock von der Westküste der vereinigten Staaten. Stark sind voe allem die ganz kurzen schnellen Songs wie “Jed” und die langen Balladen wie “Wyoming Boy”. Reinhören lohnt sich.

Ironhorse - Bring it on
Frontman von “Ironhorse” ist kein geringerer als Ronnie Keel, der mit seiner Hardrockband “Keel” schon Millionen von Tonträgern unters Volk gebracht hat. Sein neues Projekt kann uns allerdings weniger überzeugen. Zu glatt kommt die Mehrzahl der Songs rüber, als wolle er den Massengeschmack treffen und ganz grosse Erfolge feiern. Dazu ist das Material allerdings nicht gut genug. Austauschbar.

White Cowbell Oklahoma - Cencerro Blanco
Das ist mal wieder was richtig ausgefallenes. Schon das Cover des Albums sticht sofort ins Auge. 10köpfige Band - zum Teil tolle (Punk)Rock-Songs wie “shot a gamblin man”, heavy Gitarren, dazu immer mal wieder verzerrte Vocals im Stil der “Dead Kennedys”. Sehr experimentell - kein fast-food und durchaus interessant. Unbedingt mal vorbeisurfen.

Tim Beam and the Dead Flowers - h.c.
h.c. steht für den Eagles-Klassiker “Hotel California”, dem die Dead Flowers in Ihrer Cover-Version neuen Schwung verleihen. Nicht sonderlich innovativ, aber sehr rockig und mitreissend. Das zeigt auch das Live-Video auf der Maxi-CD.

Massendefekt - Promo
Punk aus deutschen Landen hat eine lange Tradition und daran knüpft auch die 2001 gegründete Band “Massendefekt” an, die aus der Ecke kommt wo auch die grossen deutschen Punker von den “Toten Hosen” herkommen und werden von “Wölli” produziert. Die 3 Songs - natürlich deutsche Texte- auf der Promo haben durchaus Klasse. Wenn das Niveau auch auf einem ganzen Album gehalten werden kann, wäre es durchaus möglich in die Fussstapfen der grossen Vorbilder zu treten. Weiter so!

Dog Eared Pages - You & Me
Pop-Punk aus Deutschland, so steht es auf der Homepage der Band. Ska-Klänge in “You & me”erinnern stark an “Madness”. Richtig punkig wirds erst bei “we´ve been together”. In der Richtung weiter machen - dann kanns was werden.

The Cell - Promo
Southern Blues-Rock aus Prag. Ja sowas gibts und das klingt sogar gut. “Blues never stops” ist ein starker Song, der das Genre zwar nicht neu erfindet aber sofort ins Gehör geht. Das Video zum Song ist einfach aber gut gemacht. Für Fans von Bands wie “Flatman”.

The Bella Fayes - far from the discos
Das dritte Album der Band aus Portland. 10 Songs - 30 Minuten - kurz und schmerzlos. Zum Teil sehr gute Songs wie der Opener und Titelsong. Die Stimme des Sängers würde allerdings besser zu Irish Folk oder Sex-Pistols-Punk passen und nervt gewaltig.