CD-Tips November 2007

The Bones – Burnout Boulevard (15 Songs - 39:26 min) rocktip.de album of the month november 2007
Nach 3,5 Jahren endlich ein neues Album der Punk-Rocker aus Schweden. Natürlich war die Band in der Zeit nicht untätig. Unter anderem standen Sie mit den deutschen Punk-Urgesteinen “tote Hosen” auf der Bühne. “Burnout Boulevard” ist zwar nicht ganz so ein Knaller wie der grandiose Vorgänger “Straight Flush Ghetto” (s.u.), aber der klare Beweis dafür, dass klassischer Punk-Rock zum Glück nicht tot ist. Nicht innovativ aber durchweg tolle Songs und für uns das Album des Monats November. Kaufen!
Highlights auf einem Album ohne jeden Ausfall: “Mighty Touchdown”, “Flaline Fever”, “Straight Flush Ghetto”, “Not predictable”, “too many miles” und “fit in my skin”.

Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de:
http://www.rocktip.de/CD-Tips/nov04best/nov04best.html (Platz 3 der Jahrescharts 2004)
Links:
http://www.bonesrocknroll.com/
http://www.peoplelikeyoushop.com/homepage/shop_content.php?coID=41
http://www2.centurymedia.com/index.aspx?page=detailed_artist&id_artist=1 85

 

Sand Rubies – Mas Cuacha (10 Songs - 44:16 min) Rocktip!
Die Deutschland-Tour im Januar 1999 (beim Konzert im “Red River” in Heilbronn wurde mehr oder weniger die Idee für rocktip.de geboren) bei dem Sänger Dave Slutes vorzeitg abreisen musste, war eigentlich das Ende dieser legendären Band aus Tucson, Arizona. Rich Hopkins war fortan nur noch mit seinen Luminaros aktiv und um Slutes wurde es recht ruhig. Und jetzt doch die sensationelle Reunion für ein Album und eine Tour (Termine).
Der Album-Titel deutet an, dass sich nach dem Debüt “Cuacha” aus dem Jahr 1988 (damals noch als “Sidewinders”) der Kreis schliessen könnte. Die stärksten Alben der Band waren "Witchdoctor" (1989) und v.a. "Auntie Ramos’ Pool Hall" (1990), sowie das Debut unter dem neuen Namen “Sand Rubies” (1993).
"Return Of The Living Dead" aus dem Jahre 1998 konnte das hohe Niveau nicht ganz halten. Unsere Erwartungen für das neue Album waren hoch und wurden nicht ganz erfüllt. Trotzdem liefern die Rubies wieder Wüstenrock vom Feinsten ab und die Tour dürft ihr auf keinen Fall verpassen. Wahrscheinlich mal wieder die letzte Möglichkeit die Band hier bei uns live zu sehen.
Highlights: “can´t change that”, “satellite radio” (wie der Titel schon vermuten lässt absolut radiotauglich), “Flotsam and Jetsam” (schönes Gesangsduo von Slutes und Lonna Kelly), “see you in September” und “sooner or later”.
Links:
http://www.sanjacintorecords.com/
http://www.myspace.com/richhopkinsandtheluminarios
Rich Hopkins-Fanclub (Gruss an Holger) - kostenlos Mitglied werden:
http://www.richhopkins-germanfanclub.de/
Bezugsquelle in Deutschland (danke Edgar) - kaufen: http://www.bluerose-records.de/main.asp?mode=artist&id=3680

Cross Canadian Ragweed – Mission California (13 Songs - 54:19 min) Rocktip!
Noch ein Album guter alter Bekannter, dass wir mit Spannung erwartet haben. Für uns eine der absolut besten Bands aus dem rockigen Americana-Bereich, diesmal mit Unterstützung der Kollegen Lee Ann Womack und Mike McClure. “Mission California” beginnt wie erhofft mit einem echten Knaller. “Record Exec” hat absolutes Hitpotential und auch die folgende Ballade “Dead Man” weiss durchaus zu gefallen. Doch zwischen die weitere Highlights “cry lonely” (eine weitere Ballade), “I believe you” und “new york city girl” (nach einiger Zeit Leerlauf folgt danach noch ein Hidden-Track) mischen sich doch ungewohnt viele durchschnittliche Songs, wie das uninpirierte “in Oklahoma”. Immer noch gut, aber aufgrund der Vorleistungen eine leise Entäuschung.
Links: http://www.crosscanadianragweed.com/
Reviews der Vorgängeralben auf rocktip.de:
http://www.rocktip.de/CD-Tips/dez_05/dez_05.html
http://www.rocktip.de/CD-Tips/march04/march04.html
http://www.rocktip.de/CD-Tips/CCRW/ccrw.html
http://www.rocktip.de/CD-Tips/feb_07/feb_07.html
Bezugsquelle in Deutschland:
http://www.baerchenrecords.de

 

Luan Parle - Free (12 Songs - 45:23 min) Rocktip!
Was macht das sehr kommerzielle Pop-Album der Gewinnerin des 'The Irish Tatler" - "Woman of the Year Music Award' erschienen auf dem Major-Label Sony BMG auf unsere Seite? Luan Parle hat eine tolle Stimme, die Songs auf dem Album sind hervorragend und nicht zuletzt ist sich die junge und attrative Dame nicht zu schade mit kleinen Online-Music-Mags persönlich zu kommunizieren und Promo-CD´s zu verschicken. Auf “Free” finden sich eingängige, zum Teil recht rockige Songs gegen die ihr unsäglicher Landsmann “Chris de Burgh” einpacken kann. Wie gesagt sehr kommerziell aber richtig gut -reinhören und eigenes Urteil bilden.
Highlights: “unspoken” und “Ghost”(tolle Balladen), “failed romances”, “make it on my own”, “free” und der absolute Knaller mit Hitpotential “baby where you sleeping tonight”. Keine Ahnung warum Luan Parle bei uns absolut unbekannt ist.
Links: http://www.luanparle.ie/
http://www.myspace.com/luanparle

 

Roy Loney and the Longshots – Shake it or leave it (12 Songs - 36:07 min) Rocktip!
Der nächste Streich des ex Flammin-Groovies-Mitglied Roy Loney mit seinen Longshots. Der Sound ist immer noch unverkennbar und der Titel ses Albums ist gleich beim Opener “Baby du jour” absolut Programm. Da kann man nicht einfach still sitzen bleiben und zuhören. Feinster Gitarrenrock, einfache aber gute Songs. Mach noch möglichst lange weiter, Roy. Dein Sound macht uns viel Spass und ist absolut Party-tauglich.
weitere Highlights: “big fat nada”, “danger waves”, miss val dupree”, “looking for the body” und “hey now”.
Links:
http://www.careerrecords.com/artists/Roy_Loney/shake_it_or_leave.htm
Review des Vorgängeralbums:
http://www.rocktip.de/CD-Tips/june05/june05.html

 

Ohrenfeindt – Mit Vollgas & Blaulicht (12 Songs - 48:39 min) Rocktip!
Auch die Kiezrocker von Ohrenfeindt melden sich mit einem neuen Album zurück. Deutschsprachiger Biker-Rock aus St. Pauli. Nicht zu unrecht werden die Jungs auch mit AC/Dc verglichen, was vom Gesang ebenso passt wie vom Sound. Das geht voll ab und ist noch besser als der Vorgänger. Auch die Texte sind ganz stark. Jetzt auch auf Tour - für uns leider nicht weit genug im Süden.
Highlights: die Band-Hymne “Ohrenfeidt”, “Rock´n´Roll Mädchen”, das bluesige “Kalter Kaffee”, die schöne Ballade “Paul” und “spiel mit dem Feuer”.
Links:
http://www.ohrenfeindt.de/
http://www.phoenixrecords.de/
Review des Vorgängeralbums:
http://www.rocktip.de/CD-Tips/dez_05/dez_05.html
Tourdaten (ohne Garantie)::
23.11.2007, 20:00 Uhr, Worpswede, Music Hall. >>> 1. Show
24.11.2007, 20:00 Uhr, Worpswede, Music Hall. >>> 2. Show
30.11.2007, 20:00 Uhr, Heide, Stadttheater.
05.12.2007, 20:00 Uhr, Osnabrück, Stadthalle.
06.12.2007, 20:00 Uhr, Horst/Elmshorn, Elbmarschenhalle.
07.12.2007, 20:00 Uhr, Aurich, Stadthalle.
08.12.2007, 20:00 Uhr, Bremen, Pier 2.
12.12.2007, 20:00 Uhr, Lübbecke, Stadthalle.
14.12.2007, 20:00 Uhr, Rostock, Scandlines Arena.
18.12.2007, 20:00 Uhr, Kiel, Traumfabrik.
19.12.2007, 20:00 Uhr, Lübeck, MuK.
21.12.2007, 20:00 Uhr, Hamburg, Alsterdorfer Sporthalle.
22.12.2007, 20:00 Uhr, Buxtehude, Festhalle.
23.12.2007, 20:00 Uhr, Schwerin, Halle am Fernsehturm.
25.12.2007, 20:00 Uhr, Hannover, Capitol.
26.12.2007, 20:00 Uhr, Walsrode, Stadthalle.
28.12.2007, 20:00 Uhr, Elbmarsch, Zeltfest.
29.12.2007, 20:00 Uhr, Cloppenburg, Stadthalle.
30.12.2007, 20:00 Uhr, Celle, CD-Kaserne.
11.01.2008, 21:00 Uhr, Bremen, Meisenfrei.

[die Leute] - unrealistisch (12 Songs - 48:08 min) Rocktip!
Musik aus dem Schwarzwald Teil 1: Das zweite Album der Freiburger Band [die Leute]erscheint auf dem jungen Label “jazzhaus” (ebenfalls aus Freiburg). Rock mit deutschen Texten ist ja immer noch ziemlich abgesagt. Die 5 Jungs klingen aber nach keiner der etablierten Bands der Stunde sondern entwickeln einen ganz eigenen Stil. Indie-Gitarrenpop mit vielen Ecken und Kanten. Nicht auf Teufel komm raus eingängig und kommerziell aber richtig gut. Unbedingt mal reinhören.
Highlights: “Manchmal” (der Song hat Hitpotential), “Polaroid”, “unbesiegbar” und “viel zu spät” (mit mächtig viel Stromgitarre)
Links:
http://www.jazzhaus.de
http://www.die-leute.de/

Tim Beam – what happens on the road... (13 Songs - 49:14 min)
Noch was aus Freiburg, diesmal von Kickoff Records. Allerdings kommt “Tim Beam” musikalisch aus einer ganz anderen Ecke. Der Frontmann der local Heroes “Dead Flowers” pflegt solo eher die leiseren Töne. Akkustische Rock-Songs die mehr nach den Vereinigten Staaten, als nach dem Schwarzwald klingen. Sehr gute Material und professionell umgesetzt. Wir mögen es aber gerne etwas lauter. Auf alle Fälle mal reinhören.
Highlights: “what happens”, “blonde blood”, She´s my drugs” und das etwas flottere “Marie in the plains”.
Links:
http://www.timbeam.de/
http://www.kickoffrecords.de

Reviews der Vorgängeralben:
http://www.rocktip.de/Quickies/quickies.html
http://www.rocktip.de/Bands/deutsch10/deutsch10.htm

The Steepwater Band – Revelation Sunday (11 Songs - 53:07 min)
3. Album des Trios aus Chicago. Sehr eigener Sound zwischen bluesigem Hard-Rock und Psychadelic Americana. Einfach mal reinhören und eigene Meinung bilden.
Highlights: der Opener “Mercy”, der Titelsong “Relevation sunday” und “Indiana Live”.
Links:
http://www.steepwater.com/
Review des Vorgängeralbums:
http://www.rocktip.de/CD-Tips/sept04/body_sept04.html

Veagaz – New Surburban White Trash Soul Music (12 Songs - 46:41 min)
Und noch was aus deutschen Landen. Düsterer Gesang und einige starke Songs. Vor allem der Opener “black poison” hat absolutes Hitpotential. Weitere Highlights: “deep in the middle of nowhere” und “eversince”.
Der Stil lässt sich schwer beschreiben, da hilft nur reinhören. In Summe nichts ganz unser Ding aber “black poison” ist echt klasse.
Vertrieb/Label:
Schallplattenmanufaktur Hameln/Radar
Links:
http://veagaz.com/indexframe.htm

Kata and the Blaze – Reckless (14 Songs - 45:46 min, incl. einem jedoltem (!) hidden track)
Kata bringt einen bunten Mix aus Blues-, Country- und Pop-Songs. Nicht innovativ aber durchaus interessant. Einfach mal reinhören.
Highlights: der Opener “Possum Anthem”, “Lie to me” (Hitpotential) und “Breakin”.
Links:
http://www.myspace.com/kataandtheblaze

The Standby Brothers – Still waiting (7 Songs - 34:23 min)
Klassisches Singer-Songwriter-Duo, dass schon beim Opener “how does it feel” an grosse Vorbilder wie “Simon & Garfunkel” erinnert. Guter zweistimmiger Gesang und eingängige Songs.
weitere Highlights: “blue september” und “answers”.
Links:
http://www.myspace.com/thestandbybrothers

 

Die Sougar Mountain Kumpel kommen zwar ebenfalls aus Spanien aber musikalisch aus einer ganz anderen Ecke. Funk-Rock der zumindest beim Opener “T.N.T buzzer” an die Red Hot Chilli Peppers erinnert. Im Albumtitel verstecken sich die Stilarten “Rock”, “Funk” und “Soul”. Das ist auch alles mit drin - in Summe aber nicht ganz unser Ding.
weitere Highlights: “fly” und “the last dance”.
Links:
http://www.moon-cresta.com/main.html

 

Ventolin - Make it a home (13 Songs - 54:21 min)
Zum Abschluss noch ein interessantes Rock-Album aus Belgrad. Auf alle Fälle auf der May Space-Seite der Jungs vorbeischauen und reinhören.
Anspieltips: “Sunce” und “sin city”.
Links:
http://www.myspace.com/ventolinbg