CD-Tips September 2004

rocktip.de Album des Monats September 2004:
The Steepwater Band - dharmakaya
Die Steepwater Band aus Chicago ist diesen Monat bei uns einer von zwei Lieblingen der Redaktion. Harter Blues und Southern Rock, dazu ein toller Sänger, starke Soli und vor allem grossartige Songs. Die Steepwater Band wird oft mit den Black Crowes verglichen, aber unserer Meinung nach sind diese Jungs besser. Anpieltips: “Gettin by”, “Dead Horse”, “Jammin Down Southern” und “Another Cold Letdown”.
12 Songs - 51:22 min vom Feinsten!
Homepage der Steepwater Band
Hier gibts massenhaft Hörbeispiele und tolle MP3´s auch von Liveauftritten.
Probehören und kaufen bei Baerchenrecords!

rocktip.de Album des Monats September 2004:
Badwater – Southern Purified

Das zweite Highlight des Monats kommt aus Oklahoma. Etwas weniger Blues als bei der Steepwater Band, dafür deutliche Country-Rock-Einflüsse. Sehr abwechslungsreich ein ganz eigener Stil und viele tolle Songs. Southern-Country-Hard-Blues-Rock vom Allerfeinsten.
Anspieltips: “When your baby leaves you”, “Southern Purified”, “Ring the bell” und “too late for goodbye”.
11 Songs - 58:17 min.
Homepage von Badwater mit tollen MP3´s zum runterladen.
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The Coal Men – nowhere´s too far
Das Roots-Rock-Country-Trio aus Nashville legt hiermit das erste vollwertige Album vor. Die Band bewegt sich vorwiegend im Midtempo-Bereich und gibt unserem Geschmack nach etwas zu selten richtig Gas. Sänger “Dave Coleman” hat eine sehr markante Stimme und immer wieder zeigt die Band ihr musikalisches Können. Hier ist sicher noch Potential.
Anspieltips: “Northwest Kid”, “Highway side” und “Into the Dark”.
13 Songs - 50:20 min.
Homepage der Band mit MP3´s zum Download.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de
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Eric King and the thin line – shake these blues
Das Album der Band aus Washington D.C. ist bereits 2 Jahre alt, doch wenn man die Scheibe in den Player legt fühlt man sich eher in die 70er zurückversetzt. Das klingt gleich beim ersten Song “Shell of a man” nach den “Allman Brothers”, was sicherlich nicht zuletzt an der Stimme von Eric King liegt. Das ist Southern Blues-Rock der alten Schule, nicht besonders aufregend aber handwerklich sehr gut. Vor allem die Songs mit Piano-Einsatz wie “Hind Sight” wissen durchaus zu gefallen.
10 Songs - 43:49 min.
Homepage der Band
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Texas City Revelators – same
Gleich beim ersten Song “Love will find away” der 6-köpfigen Band aus Texas, denkt man sofort an die legendären “Doobie Brothers”. Eingängige Melodien, mehrstimmiger Gesang, Keyboards und Gitarren. Etwas zu selten lassen die Motorrad-Fans, ganz im Sinne von weiteren Vorbildern wie “Molly Hatchet” oder “ZZ Top”, auch mal richtig die Sau raus. Gute Ansätze wie bei “Eye of the needle” werden nicht selten durch plötzlichen Einsatz von Keyboards und etwas hohem mehrstimmiger Gesang zunichte gemacht.
Lasst beim nächsten Mal die Tasteninstrumente weg und gebt richtig Gas!
13 Songs - 52:29 min.
Homepage der Band
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weitere Samples gibts hier

Die Parasiten – wir ziehen weiter mit dem Rock´n´Roll
Die Parasiten sind eine junge 5-köpfige Girl-Punkband aus Krefeld, die hiermit bereits ihre dritte CD veröffentlicht haben. Starke Songs mit deutschen Texten, die ganz offensichtlich direkt aus dem Leben der 5 Mädels gegriffen sind. Im Background hört man unter anderem Pino von “Planlos”. Auf der Homepage der Band gibts jede Menge Hörbeispiele und MP3´s zum Download.
Lasst Euch die aktuelle Tour auf keinen Fall entgehen, denn auch Mädchen können rocken!
aktuelle Tourdaten
15 Songs - 46:33 min.
Homepage der Band mit MP3´s zum Download
 

schein23 – morgens ist es am schlimmsten, da fängt der tag erst an
Deutsche Rockmusik ist in und mit dem neuen Album wollen auch schein23 aus Karlsruhe den endgültigen Durchbruch schaffen. Die Entwicklung seit dem letzten Album ist enorm. Starke Songs und intelligente Texte. Indie-Rock, mal rockig - mal nachdenklich, vom Feinsten. Die Jungs können es wirklich packen. Die erfahrende Live-Band präsentiert die neuen Songs auf einer ausgedehnten Tour. Hingehen!
12 Songs - 43:01 min.

Die CD erscheint offiziell am 13.9.2004.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de
Homepage der Band mit Hörproben
Tourdaten:
17.09.04 Erlangen, Ewerk
18.09.04 Karlsruhe, Kulturfeuerwerk + Kettcar, + Astra Kid
07.10.04 Berlin, Magnet
08.10.04 Dresden, Tante Ju
09.10.04 Salzwedel, Club Hanseat
12.10.04 Nürnberg, Klüpfel
13.10.04 Hildesheim, Club VEB
15.10.04 Freiburg, Erstsemesterparty KGII
16.10.04 Augsburg, Musikkantine + Garisch, + Tele
22.10.04 Frankfurt, Newcomer TV
23.10.04 Siegen, Meyer
04.11.04 Neuötting, Schaustelle + Monophox
05.11.04 Kulmbach, Festival
06.11.04 München, Orangehouse tbc
19.11.04 Kirchzarten, AJZ
04.12.04 Karlsruhe, Schlachthof + Monophox

Tour wird fortgesetzt

Diversion  - Scary Tactics
Auch die Band Diversion aus dem “unteren Filstal” war schon mit Ihrem Vorgängeralbum auf rocktip.de vertreten. Damals empfahlen wir die Keyboards wegzulassen, waren ansonsten aber sehr angetan von der Band. Die Keyboards sind z.B. bei “learn to fall” immer noch vorhanden, aber insgesamt ist das ganze jetzt deutlich harmonischer. Gitarren, Drums und Samples ergänzen sich meist perfekt. Die Stilrichtung geht deutlich mehr in Richtung “Metall”, die Songs, auch die Balladen, sind durchweg sehr gut. Unsere Favoriten: “dyin´day”, “why” und eben “learn to fall”. Ein klarer Fortschritt.
Leider wieder “nur” 7 Songs und 26:48 Minuten.
CD-Release-Party am 18.09 ab 19:30 in Reichenbach, die Halle. Näheres dazu, weitere Termine und Hörproben auf der neuen
Homepage der Band.
Review des Vorgängeralbums auf rocktip.de

Waylon Jennings – The Red River Tribute
Diese Doppel-CD wurde am 19. und 20. September live in der “Saengerhalle” (heisst wirklich so) in New Braunfels, Texas aufgenommen. Verschiedene lokale Grössen (z.B. Billy Joe Shaver und die Mike Mcclure Band) interpretieren die Songs von Waylon Jennings. Das Geld für den Platten-Erlös geht an die Diabets-Hilfe. Zumeist pure Country-Musik. Klares Highlight ist der Auftritt der Initiatoren “Cross Canadian Ragweed” mit “Only Daddy that´ll walk the line”.
Homepage zum Album

Maggie Brown – same
Ist das Bonnie Raitt? Der Vergleich drängt sich beim Genuss des Albums von Maggie Brown zwanghaft auf. Tolle Stimme, gute Rocksongs mit Country-Touch. Auch die Fans von Eve Selis werden hier zu Anfang bestens bedient. Allerdings ist die Mischung nicht ganz ausgewogen. Ab dem dritten Titel dominieren ganz klar die Balladen. Insgesamt ein zu grosses Übergewicht für die leisen Töne.
Anspieltips: die beiden ersten Stücke “Forty Dollars” und “I like it”.
12 Songs - 43:01 min
Homepage von Maggie Brown mit Samples zum reinhören.
Probehören und kaufen bei Baerchenrecords!

Grey de Lisle – The Graceful Ghost
Grey de Lisle, in Amerika sehr bekannt als Synchronsprecherin und aus der Werbung, präsentiert eine Sammlung bittersüsser Balladen mit einer zerbrlichen Stimme und minimaler Instrumentierung. Eine Scheibe für ganz ruhige Abende.Auf der Homepage der hübschen Künstlerin kann man reinhören und dann selber entscheiden.
12 Songs - 36:33 min
Homepage von Grey de Lisle mit MP3´s zum Download.