Interviews von Robert Pally

Interview mit Liz Libido

«Freakreation» ist das erste Album, mit dem die Winterthurer Band Liz Libido so richtig zufrieden ist.

«Dear fans of Stereo»

«Rewind + Record», the third album by Stereo is a return to old form. Although, the last one «No traffic» wasn’t all that bad. It’s just that it is the weakest of the 3. Jaimie Woolford, the main man behind Stereo talks in the interview about the new album, DIY, why he prefers to think that people hate Stereo and tells if he is really hard to work with.

Robert Pally: Euer Debüt wurde als eines der hoffungsvollsten CH-Rockalben von 2001 bezeichnet. Hat euch das für euer neues Album «Freakreation» ein wenig unter Druck gesetzt?

Freddy Scherer (Gitarre): Überhaupt nicht.

William White (Sänger): Das ist schön zu wissen, wenn ich jetzt aber Vollgas geben würde: Das meinen wir auch, schon lange vor der ersten CD. Das bezieht sich aber bloss auf unsere Einstellung zur Sache. Mehr kann ich nicht sagen. Wir sehen uns auch so. Aber das soll nicht wirklich speziell sein.

RP: Ihr spielt guten Rock mit Souleinflüssen. Manchmal höre ich etwas Roachford heraus.

WW: Hast du unsere neue Platte schon gehört?

RP:  Ja. Sie ist sicher anders als die erste.

WW: Man sollte die Bezeichungen den Interpreten überlassen.

Freddy Scherer: Es war auch nicht so, dass wir von unserem Debüt 2 Millionen verkauft haben.

RP: Wieviel habt ihr dann abgesetzt?

FS: Ganz genau weiss ich es nicht. Es waren aber 2000 bis 3000 Kopien.

RP: Das ist solid.

FS: Das sind keine Zahlen, die dich unter Druck setzen könnten. Von daher hatten wir bloss einen internen Druck, dass wir einfach eine geile Platte machen wollten. Und wir hatten genügend Zeit «Freakreation» aufzunehmen. Vor allem, weil wir unsere erste Platte zweimal aufnemmen mussten. Es war auch nicht so, dass wir von einer Welttournee zurück gekommen wären und man uns gleich ins Studio geschickt hat, um ein neues Album zu schreiben. Wir hatten Zeit.

WW: Es ist nicht einfach, eine geile Platte zu produzieren.

RP: Die Schweizer Produzenten haben das im Vergleich zu den amerikanischen auch nicht so gut drauf. Beispielsweise im Bereich der Gitarren verstehen es die Amis einfach besser, fetten Gitarrensound hinzukriegen. Eine Band wie Stereo erzeugen einfach einen unglaublichen Druck mit ihren Gitarren. Sicher wurde das Ganze noch mit ProTools bearbeitet. Aber trotzdem kommen die Gitarren unglaublich druckvoll daher. So etwas hört man hier wegen unserem sehr engen Radioformat selten. Viele Bands produzieren ihre Songs dünn, um sie radiotauglich zu machen.

FS: Das kommt sicher auch etwas auf den Stil drauf an. Es gibt auch in der Schweiz Sachen, bei denen die Gitarren überlaut sind. Das ist aber nicht unbedingt die Richtung aus der wir kommen. Am Geld fehlt es den Schweizer Produzenten sicherlich nicht. Und gutes Equipment ist auch erhältlich. Ich glaube einfach, dass die Schweizer Produzenten eher vorsichtig sind. Schliesslich wollen sie verkaufen. Bei uns war das nicht der Fall. Wir kennen unseren Produzenten Thomas Kemper schon seit bald 20 Jahren. Als wir unsere neue CD aufnahmen, haben wir überhaupt nicht aufs Radioformat geschaut. Wir haben bloss drauf geachtet, wie wir unseren Sound rausbringen. Der Aspekt, dass eine Schweizer Band schon von Anfang ans Radioformat denkt, kam bei uns erst am Schluss. Bevor du ins Studio gehst, hast du vielleicht einen Song, den du als Single siehtst. Wenn du alle eingespielt hast, kann das wieder ganz anders aussehen. Vielleicht hat sicher besagter Song in eine andere Richtung entwickelt und ist jetzt plötzlich keine Single mehr. Erst nach den Aufnahmen sahen wir, welcher Song die Single sein könnte. Bei der ersten Single «Alright now» lief es aber anders. Als wir die Aufnahmen beendet hatten, klang er noch ganz anders. Am Ort, wo wir aufgenommen hatten, sind vier Studios nebeneinander. Der deutsche Engineer und Produzent Uli Baronowsky (Berger, Udo, Accept), der im Studio neben unseren arbeitete, hat den Song zufällig gehört und gefragt, ob er ihn nicht haben könnte, um etwas zu probieren. Er verschwand damit eine Nacht lang in seinem Studio und hat zusätzliche Drums und Streicher darunter gelegt. «Alright now» ist der computerisierteste Song auf «Freakreation». Wir haben uns das dann angehört und fanden es toll.

RP: Ich persönliche finde «Alright now» den schwächsten Song und absolut nicht repräsentativ für den Rest des Albums.

FS: Er ist sicher nicht repräsentativ für den Rest, das stimmt. Aber das andere ist Geschmackssache. Als Song fürs Radio ist er aber sicher geeignet.

RP: Mein Favorit wäre «After this bong» gewesen.

FS: Den kannst du im Schweizer Radio aber nicht bringen.

RP: Da hast du recht.

FS: Wir haben «After this bong» aber auch so gelassen, wie er war. Weil wir ihn so mochten. Fürs Radio kannst du den aber vergessen.

RP: Das stimmt. Ich denke aber immer auf zwei Ebenen. Welcher Song gefällt mir am Besten, und welcher wäre am geeignesten fürs Radio.

FS: Ich sage, dass nur, weil in der Schweiz alle zu vorsichtig denken. Andere Bands würden einen Song we «After this bong»gar nicht auf ihre Platte nehmen. Das haben wir nicht gemacht. Wir haben alles aufgenommen, was uns gefällt. Und erst am Schluss geschaut, ob es eine Single drauf hat. Das ist ein Fehler der Schweizer Bands und Produzenten. Sie arbeiten einfach sehr, sehr vorsichtig.

RP: Ihr ja aber auch ein bisschen.

FS: Ich denke nicht, dass wir vorsichtig arbeiten. Wir machen ja den Sound, der uns gefällt.

RP: Sicher, aber an der Single «Allright now» wurde aber angepasst. Das ist aber sicher legitim, weil ihr ja auch Platten verkaufen wollt.

FS: Ich finde aber nicht, dass wir extrem Anpassungen gemacht haben.

WW: Wir haben das, was wir an unserem Sound verbessern konnten, sicher gemacht.

RP: Diese Anpassungen liegen sicher immer noch im Rahmen, weil ihr euch ja nicht komplet verleugnet.

WW: «Freakreation» widerspiegelt uns als Band viel mehr als unser Debüt. Bei der ersten Platte sind wir vorsichtiger vorgegangen. Wir hatten mehr Respekt. Unsere Plattenfirma hatte uns gesagt, dass die Songs gut seien, aber die Aufnahme nicht. MV hat uns dann gebeten, die Platte nochmal einzuspielen. Deswegen hatten wir Angst. Unser Debüt zeigt weniger, wer wir sind und, was wir machen als «Freakreation». Es ist ein guter Überblick, über das wir können. «Freakreation» ist aber mehr eine Einheit. Wir haben uns hingesetzt und die Platte von A bis Z gemacht. Die erste war mehr eine Compilation von Liedern, die wir über die Jahre geschrieben haben.

RP: Wie viele Songs hattet ihr für das neue Album?

FS: Etwa 20 Stück, obwohl wir eigentlich mehr gehabt hätten. Wir haben aber vorher aussortiert.

RP: Du schreibst die Texte William. Inhalt ist dir wichtig. Wie entstehen deine Texte? Sammelst du Textfetzen und setzt sie zusammen, oder sind es Geschichten, die du erlebst, die du dann niederschreibst?

WW: Es sind meistens Geschichten, die ich erlebe, die zu meinen Texten führen.  Ich sammle dauernde Fragmente. Manchmal kann ich sie weiter verwenden, manchmal nicht. Das Texteschreiben kann ich aber nicht erklären. Ich mache es einfach schon lange. Ich mache es auch sehr gerne. Und bin stolz auf sehr viele von meinen Texten. Natürlich gibt es auch solche, auf die ich nicht mehr so stolz bin. Daran kann man sich aber nie festhalten, weil man nie weiss, was der Hörer dabei denkt. Ich versuche meinen Texten eine Bedeutung zu geben, was am Ende aber ankommte, auf das habe ich keinen Einfluss. Sicher gibt es gewise Tricks beim Texte schreiben, aber vieles muss man lernen. Ich versuche, Klischees zu vermeiden. Das ist die Kunst. Der Trick ist Glaubwürdigkeit. Nicht nur, wenn die Leute deine Songs hören, sondern auch, wenn sie dich auf der Bühne sehen.

RP: Hat der Song «Lenny» etwas mit Lenny Kravitz zu tun? Manchmal erinnert euer Sound auch ein wenig an seinen.

WW: (windet sich). Das war die Phase EMI. Ich mag den Vergleich nicht so sehr. Das ist jetzt aber nicht auf dich gemünzt. Wenn jemand ihn mir Lenny sieht, ist das sein Problem nicht meines. «Es tut mir leid, dass ich nicht Lenny bin. Es tut mir leid, dass ich nicht dein «Favorite Star» bin. Es tut mir leid, wenn du meine Songs nicht kaufst.» Das ist eine Textzeile aus dem Song. .

RP: Die Kernaussage ist, dass du du bist und nicht jemand anderes? Und,  dass du auch niemand anders sein willst!

MM: Ja. «Lenny» geht zurück auf ein Angebot von EMI. Wir sollten ein Lied aufnehmen. Sie wollten uns als Tonträger für die Songs von jemand anderem. Sie sprachen über Marketing und wieviel sie davon verstehen würden. Blah, blah, blah, blah. Sie sagten, dass dies nicht funktionieren würde und, dass das nicht funktionieren würde. Aber was funktionieren würde, konnten sie uns nicht sagen. Sie sagten auch, dass sie viel Verständnis für den Künstler hätten.

RP: Wie kamt ihr auf den Albumtitel?

MM: «Freakreation» ist eine Kombination zwischen Freak und Creation. Aber Recreation (wiedermachen) habe ich mir auch schon überlegt. All diese Sachen sind auch in unserer Musik. Wobei der Titel sicher offen zur freien Interpretation ist. Meine Texte sind das auch.

RP: Für mich gibt es grundsätzlich zwei Arten von Songschreiber: Die, die Geschichten erzählen und die, deren  Texte frei interpretierbar sind. Leute wie Bob Dylan oder auch die Beatles gehören zur letzten Gruppe.

MM: Auch bei den Geschichtenerzähler gibt es immer etwas Platz, um selber zu interpretieren. Als Junge habe ich nichts mehr geliebt, als Gunfight-Ballads, wie die von Gene Pitney beispielsweise. Solche Songs beflügeln die Fantasie. 

RP: Wie entstehen die Songs? Kommt einer mit einer Idee, die dann innerhalb der Band ausgearbeitet wird?

FS: William schreibt viele Songs selber. Im Übungsraum entstehen einige Songs aus Riffs oder durch das Herumspielen. Es gibt viele Arten, wie unsere Songs entstehen. «After this bong» war beispielsweise ein Song, den wir vergessen hatten und eines Tages zufälligerweise auf einem Tape fanden. Es gibt kein Rezept.

WW:  In dieser Hinsicht sind wir sehr kreativ. Wir schreiben viele Lieder. Als Band haben wir fast von der ersten Probe an, Lieder geschrieben. Wir haben auch nie Covers gespielt, bloss eigene Songs.

RP: Wie bist du zu Liz Libido  gestossen, William?

FS: Vor circa fünf Jahren ging ich mit einem Kollegen nach Flims in die Ferien. An Silvester zogen wir von Bar zu Bar. In einer spielte William mit einer Coverband. Er beeindruckte mich sehr und kam mir irgendwie bekannt vor. Nach dem Konzert sprach er mich an. Weil er nur englisch redete, dachte ich zuerst, dass ich ihn wahrscheinlich von New York oder sonst woher kennen würde. Später stellte es sich heraus, dass er auch in Winterthur wohnt, und, dass wir uns schon getroffen und geredet hatten. Danach trafen wir uns in Winti immer wieder. Eines Tages begab es sich, dass Will und ich gerade unsere damaligen Bands auflösten. Deswegen beschlossen wir, es zusammen zu versuchen. Es machte von Anfang an Klick. Nach sechs Proben hatten wir bereits sechs Songs geschrieben. Da war eine unglaubliche Energie.  

RP: Welche Sänger haben dich inspiriert Will?

WW: Mich haben schon immer Leute beeindruckt, die gute Songs schreiben können und sie auch grossartig rüberbringen. Beispielsweise Sting mit «Dreams of the blue turtle». Weil ich nie einen Lehrer hatte, habe ich von allen Sängern, die jemals gehört habe, etwas übernommen. Hall & Oates haben mir immer gut gefallen. Die haben wirklich fantastische Stimmen. Meine Vorbilder waren aber nie Schwarze, weil meine Stimme nicht besonders schwarz klingt.

RP: Aber sie hat Soul!

WW: Ja, ja. Andere wie David Lee Roth oder Paul Young haben mich auch beeinflusst. Das waren meine Lehrer.

RP: Dann bist du so etwas wie ein Blue-Eyed-Soul-Sänger - ein Weisser, der den Soul singt

Robert Pally

Robert Pally: Your last record No traffic was a guitar album. Rewind + Record is more diverse. You use a lot of piano, organ and other instruments. What made the change?

Jaimie Woolford: Basically I didn't want to do the same album again... Not only would that be lame for me but I think lame for the fans. Rewind + record is the type of record I've been trying to make for a while now. There were really no rules to how we would make it & that's why I think it turned out the way it did. We are all very proud of it. It's my favourite so far!


RP: I also think that Rewind + Record was more carefully recorded. Not from sound quality, more from the ideas and the concept. How long did you spent to record it. And how long did you spent to record No traffic?

JW: No traffic took about a month. This one took about a month & a half, but creatively took about a year. All my other records I would kind of sit down & write out all the songs over a month & then would demo them out, make changes & then go record the real thing. This record was written over a year & I would demo as I write. I recorded ideas directly into my computer & then would start messing around with them from there. It was kind of a new way of writing for me but I really thought it would yield different results. I wanted to do different things on this record & I
though writing in a new way would help that.


RP: Rewind + Record" is for me also a return to old form. Although I have
to admit that I also liked No traffic.
It’s just that it is the weakest from your 3 records. Has the stability of your band also to do with way your new album turned out?

JW:
No traffic is definitely the weakest of the 3. The material I think is good but it's execution it flawed. I think most of that came from the
fact that my old band didn't get along with me. It was very difficult to
write that album because I couldn't get a single opinion from anyone.
After a few hours of sitting there waiting for someone to say something I finally just said «ok fine, we are going to do this». From there it
was just me telling them what to do & that's never really been what I want. I think the record suffered from it. On the new one, I had a bunch of
stuff finished & just showed to the guys & they all ate it up. They
definitely added their own personal touch to everything I write which made things so easy for me & for us. It was actually fun to make this record & I think that comes off in the music!


RP: On the cover of Rewind + Record you sit in a wheelchair. What is the idea behind that?

JW: The cover is supposed to be just chaos. There are some meanings behind something’s & others are just nonsense. I prefer the mystery of the
cover & I like to hear people's interpretations of what it could mean so I' m not telling anyone what any of it is. One thing I will say is that it'
s heavily influenced by the photography of David Lachapelle


RP:
What made you call the album Rewind + Record

JW: It's kind of like when you are in a recording situation & you've fucked up so bad that you decide to completely scrap what you're doing & start again from the top. Like rewind the tape & record over what we were working on. It's a reference to me kind of rebuilding the band from the ground up again. The stereo now actually feels like a brand new band to me. I feel so great about music, better than I ever have & I believe it's all thanks to surrounding me with friends who have a true love for
music. The new guys are simply amazing & we have so much fun nowadays it's ridiculous!


RP:
In the past the members of Stereo were coming and going. You were the only steady member. Are you difficult to work with?

JW: Depends on who you ask.. If you want to be in the stereo. You have a respect for music that is unyielding. I never do things musically because it's my idea. I do things musically because it's best for the song. If people can't handle that they have no business being in this
band. The guys in the band now all share the idea that music comes first.
I'll give you an example, on «too little, too late» we were supposed to
record real drums in place of the programmed drums but our drummer Bruce Joshua Wuollet insisted we leave them the way they were because it had a certain feel
that we all really liked & why mess with that just so the drummer can play on it. I dare you to find me a drummer that has that kind of
responsibility to music where he would sacrifice the opportunity to play on a song he really likes in favour of fake drums!!! I think that kid is amazing!


RP:
How is the situation now? Are you the only steady member using guests for the studio and tour?

JW: The situation is that there are 4 of us, we play music and we are good friends. I will let everyone else worry about if we are a solo project or a band. We don't care & we are happy the way things are.


RP:
You wrote, produced, engineered, edited and played many of the instruments on "Rewind + Record". You even designed the cover. Are you a bit of a control freak?

JW: At times maybe... But again, not because I want things my way, I just
want things to be the best they can be & if I feel we aren't working up to
our potential I will push us which can come off like being a control freak.
As far as what I do for the band. We save a lot of fucking money
because of all those things you mentioned. It's called DIY. Why pay
someone else to drive you to the supermarket when you can drive yourself? Plus it's fun to be self-sufficient like I am. We rely on FBR to put out the records. Spire booking to get us out on the road & nearly everything else we do ourselves.


RP:
What made you write «Dear fans of Stereo»?

JW: It's just a short thank you letter to the fans who have been there the
whole time. Obviously the Stereo has had a lot of growing pains & most
people have stuck it out & really those people are the reason we have
gotten to do all the cool things we get to do!


RP:
What happened in «1994»?

JW: Nothing specific. The idea is based on that cheesy line «where have you been all my life?» It's half fiction, half auto-biographical

 
RP:
In what tradition of bands do you see Stereo?

JW: I don't know & I don't really care, hopefully none. I don't think we
are the most original band ever by any means. But think that what we
are doing now is still fresh. At least it is to me. We play rock music.
Nothing new there but at least with the current record we are trying
to tackle more than your standard 3 chord rock. We are trying to expand
our music. We don't get caught up in what everyone else is doing or has
done.


RP:
How successful selling wise were your first and second record?

JW: I don't know. I get statements from FBR all the time but I never read them cause I'd prefer to think that we are hated than loved cause it keeps me sharp & humble

Robert Pally

02.09.2002